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03.12.2014 Hinweise zur Dokumentation für das Jahr 2015
  Die SQMed möchte auf einige zum Jahr 2015 wirksam werdende Änderungen im Bereich der externen Qualitätssicherung hinweisen. Neben den üblichen, kleineren Modifikationen der Dokumentationsbögen gibt es einige Änderungen, die durchaus tiefgreifend sind.

Die Dokumentation in den Bereichen zur hüftgelenksnahen Femurfraktur und zur Hüft- und Knieendoprothetik wurde erheblich überarbeitet:

Im neu konzipierten Modul Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung (17/1) werden, wie die Bezeichnung erahnen lässt, ausschließlich osteosynthetisch versorgte hüftgelenknahe Femurfrakturen erfasst. Erstmals wird der Zeitpunkt der Fraktur und ob sich die Fraktur während des stationären Aufenthaltes ereignet hat erfasst.

Es wird ein neues Modul Hüftendoprothesenversorgung (HEP), das die bisherigen Module zur Erstimplantation (17/2) und zu Wechsel und -komponentenwechseleingriffen (17/3) ablöst, eingeführt. Hier werden auch endoprothetisch versorgte hüftgelenknahe Femurfrakturen dokumentiert. Die Gehfähigkeit vor und nach dem Eingriff wird differenzierter abgefragt, ebenso der Grad der Gelenkzerstörung (nach Larsen-Dale-Eek). Bei Wechseleingriffen ist der präoperative histopatholgische Befund (gemäß Konsensus-Klassifikation der Neosynovialis / periprothetischen Membran) anzugeben, zudem werden radiologische Befunde spezifischer erfasst. Auch die Dokumentation von postoperativen Komplikationen und Präventionsmaßnahmen wurde modifiziert.

Analog gibt es ein neues Modul Knieendoprothesenversorgung (KEP), das die Module zu Erstimplantation (17/5) und Wechsel und –komponentenwechseleingriffen (17/7) ablöst und nun auch Implantationen von unikondylären Schlittenprothesen einbezieht.

Aufgrund der o. g. relevanten Änderungen empfehlen wir, den mit der Dokumentation befassten Mitarbeitern den neuen Dokumentationsbogen und die Ausfüllhinweise bereits jetzt zur Information zur Verfügung zu stellen.

In den Leistungsbereichen zu Herzschrittmacher-Operationen (09/1 - 09/3) und zur Hüft- und Knieendoprothetik (HEP, KEP) werden personenidentifizierende Daten (PID) im Routinebetrieb übermittelt (bisher Probebetrieb mit gesondertem Export im Bereich der Hüft- und Knieendoprothetik).

Der Leistungsbereich Cholezystektomie (12/1) wird ausgesetzt, hier ist für die Fälle des Jahres 2015 keine Dokumentation erforderlich.

Der Datenexport erfolgt (für die Qualitätssicherungsdaten des Jahres 2015) im XML-Format (bisher CSV-Format). Die SQMed empfiehlt eine regelmäßige unterjährige Datenübermittlung an das beauftragte BQS-Institut.
 
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(letztmals bearbeitet am 03.12.2014)
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